Montag, 19. Dezember 2011
Samstag, 24. September 2011
25. September 2011 Rückflug
Da sitzen wir wieder in Seattle am Flughafen.... Nochmal geringfügiges Umpacken, damit die zugekauften Kilos gleichmäßig verteilt sind auf drei Koffer ;0))
24. September 2011 letzter Tag in Seattle
Heute letzter Urlaubstag - schnüüüüf - wiedermal alles viel zu schnell vorbei und viel zu kurz.
Wir wandern ein paar Querstraßen Richtung Süden zum Pioneer Square. Dort Früstück in einem Coffee Shop, dann wollten wir auf den Smith Tower, der macht aber erst um 10 Uhr auf.... wie gucken zum Footballstadion, auf dessen Parkplatz zufällig mein neues Auto steht.... es ist nur noch nicht nach Deutschland ausgeliefert ;O)) ja, okay, ich träum mal wieder - aber siehe unten - ist es nicht ein Traum von Jeep??? Das beste ist der Spruch - Upside down auf der Windschutzscheibe -" if you can read this.... roll me over!!!" HABENWILL.... ;O))
Plötzlich fällt uns auf, dass sich Menschenmassen in eine Richtung bewegen, immer mehr und mehr... wir gehen einfach mal mit, interessiert uns, was da gebacken ist. Wir sehen, sie laufen alle in ein weiteres Stadion, es sind viele größere Menschengruppen. Erst denken wir, hmm vielleicht ein Spiel im Stadion? Aber am Freitag Vormittag?? Manche haben Tags um den Hals hängen, viele dieselben Shirts an mit einer großen 8 drauf..... bis Bauml einen anspricht und fragt.... es ist Betriebsversammlung von Microsoft Grossraum Seattle... ach Du scheisse, da brauchen die ein Footballstadion!!! Die Massen reissen aber nicht ab, es strömen tausende aus allen Richtungen ins Stadion.... bis wir einen großen Knall hören und im Stadion ein Feuerwerk abgefackelt wird... ohweja!! Da kriegen die Microsoftjünger nun die Motivationsgehirnwäsche für das nächste Jahr.... ich hab mein iPhone mal ganz schnell weit weggesteckt ;O))
So, nun endlich auf den Smithtower, ehemals das höchste Gebäude, jetzt ein schnuckeliges, wunderschönes, kleines Hochhäuschen.... toller Blick in die Stadt, denn "über" geht ja nicht.... Wir lesen, die Spitze oben ist eine dreistöckige Wohnung, die von einem Pärchen bewohnt wird.... sapalott, da hast du es geschafft, wenn du da wohnen darfst!!!
Nach dem Höhenflug gehts in den Untergrund zu Bill Speidels Underground Tour am Pioneer Square. Nach dem großen Brand Anfang letzten Jahrhunderts haben sie die Stadt wieder aufgebaut und tatsächlich einfach einen Stock höher gelegt, damit sie die jahrelangen Probleme mit dem Tidenhub und dem Abwasser in den Griff kriegen, da ihnen die Stadt ständig mit der Kacke überschwemmt wurde.
Und so ist das vorherige Erdgeschoss zum Keller geworden und die Straße geht im ersten Stock vorbei. Die Tour ist sehr spannend und unterhaltsam gemacht.
Wir nutzen weiter unseren Citypass und machen eine Hafenrundfahrt. Hat sich gelohnt, wir haben heute strahlend blauen Himmel, es ist sehr warm und somit genießen wir einen grandiosen Blick auf Seattle vom Schiff aus.
Wir laufen zur Space Needle, die heute bei blauem Himmel erstrahlt. Oben angekommen haben wir einen Traumblick zum Mt. Rainer und rundrum natürlich auch. Wir bleiben bis es dunkel ist, mit einem traumhaften Sonnenuntergang geht auch dieser letzte Urlaubtag langsam zu Ende.... Wir gehen noch ein paar Spaghetti essen in einem superschönen, auf alt gemachten Lokal, danach schlendern wir zum Hotel, dass am anderen Ende von Downtown liegt....
Ich trenn mich ungern von dieser Stadt, Seattle ist echt superschön, mit dem vielen Wasser und den Bergen im Hintergrund...
Wir wandern ein paar Querstraßen Richtung Süden zum Pioneer Square. Dort Früstück in einem Coffee Shop, dann wollten wir auf den Smith Tower, der macht aber erst um 10 Uhr auf.... wie gucken zum Footballstadion, auf dessen Parkplatz zufällig mein neues Auto steht.... es ist nur noch nicht nach Deutschland ausgeliefert ;O)) ja, okay, ich träum mal wieder - aber siehe unten - ist es nicht ein Traum von Jeep??? Das beste ist der Spruch - Upside down auf der Windschutzscheibe -" if you can read this.... roll me over!!!" HABENWILL.... ;O))
Plötzlich fällt uns auf, dass sich Menschenmassen in eine Richtung bewegen, immer mehr und mehr... wir gehen einfach mal mit, interessiert uns, was da gebacken ist. Wir sehen, sie laufen alle in ein weiteres Stadion, es sind viele größere Menschengruppen. Erst denken wir, hmm vielleicht ein Spiel im Stadion? Aber am Freitag Vormittag?? Manche haben Tags um den Hals hängen, viele dieselben Shirts an mit einer großen 8 drauf..... bis Bauml einen anspricht und fragt.... es ist Betriebsversammlung von Microsoft Grossraum Seattle... ach Du scheisse, da brauchen die ein Footballstadion!!! Die Massen reissen aber nicht ab, es strömen tausende aus allen Richtungen ins Stadion.... bis wir einen großen Knall hören und im Stadion ein Feuerwerk abgefackelt wird... ohweja!! Da kriegen die Microsoftjünger nun die Motivationsgehirnwäsche für das nächste Jahr.... ich hab mein iPhone mal ganz schnell weit weggesteckt ;O))
So, nun endlich auf den Smithtower, ehemals das höchste Gebäude, jetzt ein schnuckeliges, wunderschönes, kleines Hochhäuschen.... toller Blick in die Stadt, denn "über" geht ja nicht.... Wir lesen, die Spitze oben ist eine dreistöckige Wohnung, die von einem Pärchen bewohnt wird.... sapalott, da hast du es geschafft, wenn du da wohnen darfst!!!
Nach dem Höhenflug gehts in den Untergrund zu Bill Speidels Underground Tour am Pioneer Square. Nach dem großen Brand Anfang letzten Jahrhunderts haben sie die Stadt wieder aufgebaut und tatsächlich einfach einen Stock höher gelegt, damit sie die jahrelangen Probleme mit dem Tidenhub und dem Abwasser in den Griff kriegen, da ihnen die Stadt ständig mit der Kacke überschwemmt wurde.
Und so ist das vorherige Erdgeschoss zum Keller geworden und die Straße geht im ersten Stock vorbei. Die Tour ist sehr spannend und unterhaltsam gemacht.
Wir nutzen weiter unseren Citypass und machen eine Hafenrundfahrt. Hat sich gelohnt, wir haben heute strahlend blauen Himmel, es ist sehr warm und somit genießen wir einen grandiosen Blick auf Seattle vom Schiff aus.
Wir laufen zur Space Needle, die heute bei blauem Himmel erstrahlt. Oben angekommen haben wir einen Traumblick zum Mt. Rainer und rundrum natürlich auch. Wir bleiben bis es dunkel ist, mit einem traumhaften Sonnenuntergang geht auch dieser letzte Urlaubtag langsam zu Ende.... Wir gehen noch ein paar Spaghetti essen in einem superschönen, auf alt gemachten Lokal, danach schlendern wir zum Hotel, dass am anderen Ende von Downtown liegt....
Ich trenn mich ungern von dieser Stadt, Seattle ist echt superschön, mit dem vielen Wasser und den Bergen im Hintergrund...
Freitag, 23. September 2011
22. September 2011 Seattle
Wir treffen uns um 8 Uhr, um ein Früstückscafé zu finden, wir müssen auch nicht lang suchen, bis sich was passendes zeigt... ein großer Cappu und eine Cinnamon Roll sind meins, im Prinzip ist der Kalorienbedarf für einen Tag damit gedeckt....
Wir schlendern durch die Stadt, lassen uns treiben, bummeln stundenlang durch den Pike Place Market - ich hab ihn vor 24 Jahren schon geliebt, soweit ich es beurteilen kann, hat sich seitdem nicht viel verändert hier. Wie insgesamt in Seattle, ist es nach wie vor eine eher gemütliche, amerikanische Großstadt, mit viel Shoppingpotantial und einem Haufen bunter und schriller Menschen.... eine Stadt, die, wie ich finde, einfach Spass macht.
Im Aquarium verbringen wir Stunden, wunderschön gemacht. Oktopus- und Seehundfütterung inklusive, die Krönung sind allerdings die Fischotter, wenn sie ihr Futter auf dem Rücken schwimmend auf die Brust legen und es genüsslich verschlingen...
Wir fahren mit der Monorail zum Seattle Center, Besuch im EMP-Museum, ein Museum über Music, Sci-Fi und Pop Culture. Akruell mit einer Making-of-Sonderausstellung über den Film Avatar, den ich spätestens jetzt doch mal sehen will..... ;O))
Wir fahren zurück mit der Monorail in die City, dann mexikanisch Essen, bisschen pampfig, aber nicht schlecht.
Dann nochmal kurz zum Pike Place Market für ein Nachtbild und weiter ins Hotel, wir sind müde....
Wir schlendern durch die Stadt, lassen uns treiben, bummeln stundenlang durch den Pike Place Market - ich hab ihn vor 24 Jahren schon geliebt, soweit ich es beurteilen kann, hat sich seitdem nicht viel verändert hier. Wie insgesamt in Seattle, ist es nach wie vor eine eher gemütliche, amerikanische Großstadt, mit viel Shoppingpotantial und einem Haufen bunter und schriller Menschen.... eine Stadt, die, wie ich finde, einfach Spass macht.
Im Aquarium verbringen wir Stunden, wunderschön gemacht. Oktopus- und Seehundfütterung inklusive, die Krönung sind allerdings die Fischotter, wenn sie ihr Futter auf dem Rücken schwimmend auf die Brust legen und es genüsslich verschlingen...
Wir fahren mit der Monorail zum Seattle Center, Besuch im EMP-Museum, ein Museum über Music, Sci-Fi und Pop Culture. Akruell mit einer Making-of-Sonderausstellung über den Film Avatar, den ich spätestens jetzt doch mal sehen will..... ;O))
Wir fahren zurück mit der Monorail in die City, dann mexikanisch Essen, bisschen pampfig, aber nicht schlecht.
Dann nochmal kurz zum Pike Place Market für ein Nachtbild und weiter ins Hotel, wir sind müde....
Donnerstag, 22. September 2011
21. September 2011 Boeing and back to Seattle
Wir kriechen um 7 Uhr aus dem Bettchen, nachdem uns die Amtrak abends unsanft in den Schlaf gehupt und morgens wieder rausgeholt hat.... noch vor einem Kaffee fangen wir an, unsere seiben Sachen in den 3 Koffern zu verstauen.... ratzfatz, wenn das eingespielte Team zuschlägt, ist binnen einer dreitviertel Stunde fast das WoMo leer....
Wir trinken noch einen Kaffee, Michael kriegt vom Bauml noch ein Rührei kredenzt, dann machen wir uns auf die Socken, bis Seattle, bzw. bis Boeing sind es noch 270 km. Es läuft bestens, wir sind gegen 11:30 Uhr bei Boeing in Everett. Dort machen wir eine Führung mit, sehr beeindruckend, wie die Flieger zusammengeschraubt werden - bzw. eigentlich unfassbar, wie das funktioniert und organisiert ist.
Am Boeing Parkplatz putzen wir das WoMo noch schnell durch, um es dann nur ein paar Kilometer entfernt schweren Herzens wieder zurück zu geben. Rückgabe problemlos wie immer. Taxitransfer nach Downtown in unser Executive Hotel Pacific.
Wir machen ein gutes Stündchen Pause mit Haxen hochlegen, dann überfallen wir einen Laufschuhladen.... die zwei Michaels schlagen zu - soll einer behaupten, Frauen brauchen lang beim Schuhe kaufen!! Die zwei toppen alles.... für mich gibts ein Täschchen, mein ´Bedarf an Laufschuhen ist noch vom letzten Jahr gedeckt...
Danach plagt uns der Hunger - wir schlendern an die Waterfront, dem Alaskan Way.... mir wohlvertraut von vor 24 Jahren....
Wir trinken noch einen Kaffee, Michael kriegt vom Bauml noch ein Rührei kredenzt, dann machen wir uns auf die Socken, bis Seattle, bzw. bis Boeing sind es noch 270 km. Es läuft bestens, wir sind gegen 11:30 Uhr bei Boeing in Everett. Dort machen wir eine Führung mit, sehr beeindruckend, wie die Flieger zusammengeschraubt werden - bzw. eigentlich unfassbar, wie das funktioniert und organisiert ist.
| die Koffer sind gepackt.... |
Am Boeing Parkplatz putzen wir das WoMo noch schnell durch, um es dann nur ein paar Kilometer entfernt schweren Herzens wieder zurück zu geben. Rückgabe problemlos wie immer. Taxitransfer nach Downtown in unser Executive Hotel Pacific.
Wir machen ein gutes Stündchen Pause mit Haxen hochlegen, dann überfallen wir einen Laufschuhladen.... die zwei Michaels schlagen zu - soll einer behaupten, Frauen brauchen lang beim Schuhe kaufen!! Die zwei toppen alles.... für mich gibts ein Täschchen, mein ´Bedarf an Laufschuhen ist noch vom letzten Jahr gedeckt...
Danach plagt uns der Hunger - wir schlendern an die Waterfront, dem Alaskan Way.... mir wohlvertraut von vor 24 Jahren....
Mittwoch, 21. September 2011
20. September 2011 Fruit Loop
Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein - heut wird ein warmer Tag! Es geht entlang des Hood Rivers auf den Spuren des Fruit Loops. Wir starten am White House, einer kleinen Farm mit Blumen- und Obstanbau. Dahlien in allen Farben undFormen - unfassbar schön, Früchte, hauptsächlich Birnen werden hier in der Gegend angebaut. Wir gucken ins Lädchen, nehmen ein paar Köstlichkeiten mit und danach zum Winetasting.... sehr nett, ein Zinfandel muss sein, sehr lecker.
Wir klappern noch ein paar Farmen ab, es gibt frisches Onst aus den Obstplantagen, aber alles eher klein und manche Farmen leicht gammlig, aber einfach mit viel Charme. Ich wünschte, ich könnte zuhause mein Obst und Gemüse auch direkt beim Farmer kaufen!
Die nächste Anlaufstelle ist eine kleine Alpacazucht mit Wolllädchen... das ist mein Terrain, mitten in der Pampa ein kleines Wollparadies auf Erden....Wir kriegen erst einen Vortrag über die Alpacas, von wegen, dass sie eine Kamelart sind etc etc - man riecht es zumindest! Danach stehen wir im Lädchen.... einem perfekt eingerichteten Wollladen mit allem Zipp und Zapp - ich kann natürlich nicht anders und kaufe 600 Gramm High Quality Alpaca Wolle der dortigen Tiere, handgesponnen.... Okay, die aus Peru wäre um einiges billiger gewesen, aber lang nicht so schön ;O)) Wo ist die nächste Häkelnadel - ich will sofort loslegen!!! In Deutschland ist es bestimmt schon saukalt, da brauch ich ein Alpacateil!!
Ich muss von dem fertigen Teil dann natürlich ein Bild mailen, was ich selbstverständlich machen werde.
Weiter noch zum nächsten Obstbauern mit eigener Bäckerei, es gibt excellente Cookies mit Chocolate Chip - yummie!! Wir machen in der Picknick Area eine Pause und mampfen Cookies und Milkshakes.
Danach machen wir uns auf den Weg Richtung Mt. Hood, machen halt am Trillion Lake, in dem sich der Vulkan traumschön spiegelt.... Michael schwingt die Kamera, ich muss leider ein kurzes Nickerchen machen, es liegen noch über 100 km heute vor uns.... ich beam mich tatsächlich für 20 Minuten komplett ins Reich der Schnarchnasen - oh Wunder!! Aber mir hat's vorher beim Fahren schon die Augen verdreht... nach meinem "nap" bin ich wieder hergestellt und geh mit erneuten Kräften ans Steuer - jetzt pennt Michael weg auf dem Beifahrersitz ;O))
Die Fahrt vergeht schnell und kurzweilig, bis wir in Woodland auf dem fast vollen RV-Park einchecken.... schnell noch eine Dusche, dann gehen wir Burger futtern im "Fat Moose" - einer sehr typischen amerikanischen Kneipe, in der man gute Burger und ein sensationelles Amber kriegt ;O))
Wir klappern noch ein paar Farmen ab, es gibt frisches Onst aus den Obstplantagen, aber alles eher klein und manche Farmen leicht gammlig, aber einfach mit viel Charme. Ich wünschte, ich könnte zuhause mein Obst und Gemüse auch direkt beim Farmer kaufen!
Die nächste Anlaufstelle ist eine kleine Alpacazucht mit Wolllädchen... das ist mein Terrain, mitten in der Pampa ein kleines Wollparadies auf Erden....Wir kriegen erst einen Vortrag über die Alpacas, von wegen, dass sie eine Kamelart sind etc etc - man riecht es zumindest! Danach stehen wir im Lädchen.... einem perfekt eingerichteten Wollladen mit allem Zipp und Zapp - ich kann natürlich nicht anders und kaufe 600 Gramm High Quality Alpaca Wolle der dortigen Tiere, handgesponnen.... Okay, die aus Peru wäre um einiges billiger gewesen, aber lang nicht so schön ;O)) Wo ist die nächste Häkelnadel - ich will sofort loslegen!!! In Deutschland ist es bestimmt schon saukalt, da brauch ich ein Alpacateil!!
Ich muss von dem fertigen Teil dann natürlich ein Bild mailen, was ich selbstverständlich machen werde.
Weiter noch zum nächsten Obstbauern mit eigener Bäckerei, es gibt excellente Cookies mit Chocolate Chip - yummie!! Wir machen in der Picknick Area eine Pause und mampfen Cookies und Milkshakes.
Danach machen wir uns auf den Weg Richtung Mt. Hood, machen halt am Trillion Lake, in dem sich der Vulkan traumschön spiegelt.... Michael schwingt die Kamera, ich muss leider ein kurzes Nickerchen machen, es liegen noch über 100 km heute vor uns.... ich beam mich tatsächlich für 20 Minuten komplett ins Reich der Schnarchnasen - oh Wunder!! Aber mir hat's vorher beim Fahren schon die Augen verdreht... nach meinem "nap" bin ich wieder hergestellt und geh mit erneuten Kräften ans Steuer - jetzt pennt Michael weg auf dem Beifahrersitz ;O))
Die Fahrt vergeht schnell und kurzweilig, bis wir in Woodland auf dem fast vollen RV-Park einchecken.... schnell noch eine Dusche, dann gehen wir Burger futtern im "Fat Moose" - einer sehr typischen amerikanischen Kneipe, in der man gute Burger und ein sensationelles Amber kriegt ;O))
| okay heute nur schlechte iPhone Bilder - "The Fat Moose" |
| beer and burger - what else do you need?? |
| Andrea..... |
19. September 2011 Wasserfalltag in der Columbia River Gorge
Wir lugen aus dem Fenster heut morgen – alles nass und
bewölkt… naja, es ist erst 6:30 Uhr – wir machen Frühstück, bis die anderen
beiden bei uns eintrudeln, erscheinen die ersten kleinen blauen Löcher im
grauen Wolkenmeer…. Es wird doch wohl nicht aufmachen heute??
Bevor wir losfahren, schickt mich Michael noch um die Ecke,
ich soll man die Straße entlang gucken…. Uaaaahhh nein – da sitzt ein 9 Wochen
alter weisser Labrador auf der Straße… da kann ich selbstverständlich nicht
widerstehen…. Knuddelknuddel und verlieb – habenwill!!!! Mannomann was für ein
blondes Wuffi-Knäuel!!!
Auf geht’s in die Columbia River Gorge, erst zum Vista House, einem superschönen Aussichtspunkt, mit Blick entlang des Columbia Rivers. Wir tingeln von
einem Wasserfall zum anderen. Sensationell die Multnomah Falls, die in zwei
Stufen herabfallen. Der obere Wasserfall hat knapp 200 Meter und landet in
einem grossen Pool, der dann in den unteren Wasserfall von gut 20 Metern
übergeht. Über dem unteren spannt sich eine Bogenbrücke – tolles Bild! Eines
Tages hat sich auf der Plattform vor dem unteren Wasserfall eine
Hochzeitsgesellschaft getümmelt, als sich von oben ein 40 Tonnen schwerer
Felsblock löst und in den Pool stürzt – die Wasserfontäne war wohl an die 30 Meter
hoch und ergoss sich über die Hochzeitsgesellschaft…. Puuah, genial, die
Hochzeit werden sie nie vergessen!!
Wir wandern noch bis hoch zum oberen Wasserfall, man sieht
nur leider nicht wirklich runter, aber ist ein schöner Spaziergang.
Weiter geht’s zum Horsetailfall, wo wir eine größere Runde
wandern, über den Ponytailfall weiter zu den Triplefalls. Wir sind gut 2
Stunden unterwegs durch einen kalten Regenwald – mich hätte es nicht gewundert,
wenn irgendwelche 26 cm grossen Trolle aus ihren Höhlen gekrochen wären…. Wie
im Märchen!! Die Bäume moosbehangen, nein, nicht nur bewachsen, es hing in
langen Zotteln an den Ästen runter. Die Stämme komplett von Moos überwuchert.
Farne in rauhen Mengen, es tropft aus allen Felslöchern….
Wir erreichen die Triplefalls – tatsächlich drei Wasserfälle
nebeneinander. Dann reicht es irgendwie auch und wir treten den Rückweg an.
Wir schmeissen uns auf die Interstate – die uns eh schon den
ganzen Tag begleitet hat, führt sie ausgerechnet genau neben dem Columbia River
entlang – wir hören den ganzen Tag das Rauschen…. Was aber nicht weiter schlimm
war. Wir fahren runter zum Campground mitten im Wald, zwar direkt an der
Interstate, aber egal, hört sich irgendwie an wie Meeresrauschen… Einbildung
ist die halbe Miete! Ja, da stehen wir nun an unserem Campground, ich sag noch,
lass uns einen Platz in der Nähe des Flusses nehmen, da hört man die Interstate
nicht so extrem. Wir holen uns ein Feierabend-Bud aus dem Kühli, sitzen mit
Bauml und Andrea vor dem WoMo – und dann??? Wir trauen unseren Augen/Ohren
kaum, rast die Amtrak Eisenbahn quasi durch unsere Wohnmobile!! Und zwar mit
lautem Gehupe, weil weiter vorn ein Bahnübergang ist. Die Gleise sind
vielleicht 10 Meter von uns entfernt…. Wir schauen uns an und beschliessen,
unseren üppigen Budweiservorrat exakt heute niederzumachen – in Anbetracht der
Möglichkeit, dass der Bahnverkehr nachts durchgehen könnte…. Mal sehen, ob wir
heut Nacht nicht noch einen ordentlichen RV-Park aufsuchen…
Montag, 19. September 2011
18. September 2011 Regen.....
....heute Scheißendreckwetter - man kann es definitiv nicht anders bezeichnen... aber wir lassen uns nicht unterkriegen - meinen wir zumindest - und fahren nach Cannon Beach. Supernettes Örtchen, klar, ziemlich touristisch, aber einfach nett gemacht. Wir wandern am Strand entlang bei Wind und Sprühregen bis zum Haystack Rock - es ist unglaublich viel los für das Dreckswetter... wie bevölkert muss es hier erst bei Sonne sein?!? Die Stimmung am Meer bei Regen kann man sich so in etwa wie an der holländischen Küste vorstellen.... eigentlich sollte man nach so einem Spaziergang einen ordentlichen steifen Grog oder zumindest einen Friesentee mit Rum in rauhen Mengen zu sich nehmen, um sämtliche umherschwirrende Erkältungserreger auf der Stelle abzutöten.... wir bummeln aber noch tapfer durch das Städtchen, kommen bei einer Glasbläserei vorbei, die wunderschöne Vasen und Schalen machen - Michael cannot resist, eine Vase wird fällig....
Wir schlendern noch weiter von Lädchen zu Lädchen, in denen viele Grausamkeiten, aber teilweise auch echt nette Sachen verkauft werden, bis wir langsam aber sicher komplett durchnässt in eine Schokolaterie mit Café einfallen. Es gibt heiße Schokolade und einen Café au Lait - ordnungsgemäß im Pappbecher. Ich entdecke eine Mini-Probierschokolade von der Sorte "darl chocolate with hickory smoke and bacon".... noch Fragen?? Die muss mit! Wie schmeckt wohl gegrillte Bitteschokolade mit Bacon?
Wieder aufgewärmt machen wir uns auf den Weg Richtung Portland, wir wollten auf Wunsch vom Bauml dort noch ein bissl bummeln, aber es schüttet aus allen Löchern, sodass wir gleich weiterfahren bis zum Sandy-River-RV-Resort in Troutdale, am Rande der Columbia River Gorge.
Somit haben wir einen "freien Nachmittag" bei Regen im WoMo.... genug Zeit für die "Büroarbeit".... ;O))
Wir schlendern noch weiter von Lädchen zu Lädchen, in denen viele Grausamkeiten, aber teilweise auch echt nette Sachen verkauft werden, bis wir langsam aber sicher komplett durchnässt in eine Schokolaterie mit Café einfallen. Es gibt heiße Schokolade und einen Café au Lait - ordnungsgemäß im Pappbecher. Ich entdecke eine Mini-Probierschokolade von der Sorte "darl chocolate with hickory smoke and bacon".... noch Fragen?? Die muss mit! Wie schmeckt wohl gegrillte Bitteschokolade mit Bacon?
Wieder aufgewärmt machen wir uns auf den Weg Richtung Portland, wir wollten auf Wunsch vom Bauml dort noch ein bissl bummeln, aber es schüttet aus allen Löchern, sodass wir gleich weiterfahren bis zum Sandy-River-RV-Resort in Troutdale, am Rande der Columbia River Gorge.
Somit haben wir einen "freien Nachmittag" bei Regen im WoMo.... genug Zeit für die "Büroarbeit".... ;O))
| zumindest ein iPhone-Foto von den Regenmännchen |
Sonntag, 18. September 2011
17. September 2011 Oregon Coast im Regen
Heut mal wieder ein wenig früher aus den Federn gekrochen, wir sind voll aklimatisiert, wir brauchen wieder einen Wecker, der uns aus dem Tiefschlaf holt.... vielleicht liegts auch am Budweiser, wir müssen noch über 30 Dosen niedermachen....
Wir fahren ein kleines Stück wieder zurück auf dem Highway 101 bis zum Cobble Beach... es ist Ebbe, die Küste besteht aus zerklüftetem Vulkangestein, tiefschwarz. Durch die zerklüftete Felslandschaft entstehen sogenannte Tidenpools, die trotz Ebbe gefüllt sind und vor Leben nur so strotzen. Muscheln, Krebse, Seesterne über- und untereinander in den buntesten Farben, Muscheln, Tang, Seeigel, etc. etc..... unglaublich! Es ist extra ein Ranger da, um den Leuten die Natur zu erklären und im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar zu machen. Auf den vorgelagerten Felsen faulen Robben vor sich hin, Andrea und ich brechen nieder über die "Poser".... man könnte meinen, die werden bezahlt für's blöd rumliegen.
Leider ist es komplett bewölkt heute, so wie es aussieht, ist es auch kein Nebel, der sich verziehen könnte.... das Licht ist eigentlich kein Licht....
Wir gucken noch beim Leuchtturm vorbei, toller Blick auf's offene Meer.... danach kurzer Besuch im Visitorcenter - USA-typische wunderschön aufbereitete Ausstellung über den Yaquina Leuchtturm, dessen Geschichte und die Meerestiere in der Gegend.
Wir fahren noch ein Stückchen weiter, nur ein paar Kilometer bis zum Devil's Punchbowl.... wir unterhalten uns mit einer Espressobudenbesitzerin - klasse Typ an Frau - die schickt uns erstmal zu einem kleinen Weg zum Strand runter, dort gäbe es noch viel schönere Tidenpools als am Leuchtturm vorne. Leider war die Flut schon am kommen und die Pools schon wieder komplett überflutet. Aber in die"Teufelsküche" kommen wir noch rein, eine nach oben offene "Höhle" mit zwei Zugängen, in die die Wellen reinschwappen mit vollem Getöse.
Wir bleiben nicht sehr lange dort, sonst kriegen wir beim Rausgehen nasse Füsse, was bei den Temperaturen heute definitiv nicht angenehm wäre.
Zurück im Örtchen machen wir die schlechteste Weinprobe aller Zeiten, uaaaaah, ein Grauen.... daraufhin brauchen wir ein großes Eis bei der Espressotante mit einem Cappuccino hinterher - des beste Kaffee Amerikas! Wir unterhalten uns eine ganze Weile bestens mit ihr, bis es anfängt zu regnen und wir unsere WoMos aufsuchen. Weiter geht's die Küste entlang, leider fängt es an, aus allen Eimern zu regnen, der Horizont ist schon gar nicht mehr sichtbar und wir beschliessen, spontan ein Outletcenter zu überfallen....
Noch ein paar Kilometer weiter checken wir auf einem RV-Park ein und beschliessen den Tag für heute. Ein Bud zum Feierabend, wir kochen Spaghetti, Bauml versucht bei einem anderen WoMo was zu essen zu kriegen, ja, es gibt meistens nicht nur ein Cruise America WoMo auf den Campgrounds... ;O) anscheinend haben sie ihn nicht aufgenommen im feindlichen WoMo, so musste er sich doch mit uns begnügen.....
Wir fahren ein kleines Stück wieder zurück auf dem Highway 101 bis zum Cobble Beach... es ist Ebbe, die Küste besteht aus zerklüftetem Vulkangestein, tiefschwarz. Durch die zerklüftete Felslandschaft entstehen sogenannte Tidenpools, die trotz Ebbe gefüllt sind und vor Leben nur so strotzen. Muscheln, Krebse, Seesterne über- und untereinander in den buntesten Farben, Muscheln, Tang, Seeigel, etc. etc..... unglaublich! Es ist extra ein Ranger da, um den Leuten die Natur zu erklären und im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar zu machen. Auf den vorgelagerten Felsen faulen Robben vor sich hin, Andrea und ich brechen nieder über die "Poser".... man könnte meinen, die werden bezahlt für's blöd rumliegen.
Leider ist es komplett bewölkt heute, so wie es aussieht, ist es auch kein Nebel, der sich verziehen könnte.... das Licht ist eigentlich kein Licht....
Wir gucken noch beim Leuchtturm vorbei, toller Blick auf's offene Meer.... danach kurzer Besuch im Visitorcenter - USA-typische wunderschön aufbereitete Ausstellung über den Yaquina Leuchtturm, dessen Geschichte und die Meerestiere in der Gegend.
Wir fahren noch ein Stückchen weiter, nur ein paar Kilometer bis zum Devil's Punchbowl.... wir unterhalten uns mit einer Espressobudenbesitzerin - klasse Typ an Frau - die schickt uns erstmal zu einem kleinen Weg zum Strand runter, dort gäbe es noch viel schönere Tidenpools als am Leuchtturm vorne. Leider war die Flut schon am kommen und die Pools schon wieder komplett überflutet. Aber in die"Teufelsküche" kommen wir noch rein, eine nach oben offene "Höhle" mit zwei Zugängen, in die die Wellen reinschwappen mit vollem Getöse.
Wir bleiben nicht sehr lange dort, sonst kriegen wir beim Rausgehen nasse Füsse, was bei den Temperaturen heute definitiv nicht angenehm wäre.
Zurück im Örtchen machen wir die schlechteste Weinprobe aller Zeiten, uaaaaah, ein Grauen.... daraufhin brauchen wir ein großes Eis bei der Espressotante mit einem Cappuccino hinterher - des beste Kaffee Amerikas! Wir unterhalten uns eine ganze Weile bestens mit ihr, bis es anfängt zu regnen und wir unsere WoMos aufsuchen. Weiter geht's die Küste entlang, leider fängt es an, aus allen Eimern zu regnen, der Horizont ist schon gar nicht mehr sichtbar und wir beschliessen, spontan ein Outletcenter zu überfallen....
Noch ein paar Kilometer weiter checken wir auf einem RV-Park ein und beschliessen den Tag für heute. Ein Bud zum Feierabend, wir kochen Spaghetti, Bauml versucht bei einem anderen WoMo was zu essen zu kriegen, ja, es gibt meistens nicht nur ein Cruise America WoMo auf den Campgrounds... ;O) anscheinend haben sie ihn nicht aufgenommen im feindlichen WoMo, so musste er sich doch mit uns begnügen.....
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| Devil's Punchbowl |
16. September 2011 Oregon Coast
Heute morgen bleibt die Küche kalt, wir fahren zum Frühstück
nach Bandon by the Sea…. Aber nicht ohne vorher noch einen Abstecher an den
grandiosen Strandabschnitt zu machen, wo wir gestern abend bereits waren. Jetzt
im Morgenlicht mit Nebel, wunderschöne Stimmung. Ruhig, verträumt, kühl, fast
ein bissl nachdenklich….. bis ganz langsam die Sonne rauskommt und der Himmel
sich blau färbt, zartes Licht die Felsen von schwarz/weiss in Farbe verwandelt.
Ich liebe diese Stimmung!
Back to reality – der Magen knurrt, ab nach Bandon – wo wir
ein nettes Frühstückscafé finden und eine fette Waffel mit Whipped Cream und
Fruit Slices vertilgen, Bauml braucht die herzhafte Variante mit einem Ranch
Breakfast… na, was so Rancharbeiter halt brauchen als Vorbereitung auf einen
harten Tag auf dem Rücken der Pferde…
Wir fallen noch in einen Candy-Shop ein, die Candies werden
hier am Ort hergestellt nebst den aussergewöhnlichsten Jellies…. Wie Garlic
Pepper Jelly…. Oder Ginger Plum Pepper Jelly…. Mmh why not – so zum Käs?
Ausserdem bestimmt 26cm lange Zuckerstangen, Weingummis in alles Varianten,
Karamellen, Pfefferminz und Schokolade – einfach alles, was das Herz begehrt….
Dann weiter im Programm, wir tuckeln die Küste gen Norden
weiter, halten am Cape Arago, kaum geht die WoMo-Tür auf ertönt ein vertrautes
Geräusch….. Seelöwen!! Wir laufen einen kleinen Weg entlang, da entdecken wir
sie auf den vorgelagerten Felsen…. Hunderte! Nur leider ein bissl weit weg….
Wir klettern noch die Böschung runter bis zum Meer, tolle Felsen, Steine,
Brandung – Unmengen an angeschwemmtem Holz, bestimmt uralt, ausgelaugt vom
Salzwasser, glatt geschmirgelt, irgendjemand hat sich den Spass erlaubt, eine
Robinsonhütte daraus zu bauen… der Kelp hängt schon zum Trocknen über der
Wäscheleine ;O))
Weiter geht’s die Küste entlang, ein Stück weiter nördlich
wandern wir einen Meile durch die Oregon Dunes – kaum zu glauben, es geht
teilweise durch dichtestes Dickicht bis meterhohe Bäume und fast schon
Dschungel mitten in den Dünen, bis der Bewuchs weniger wird, „dünentypischer“ –
wie in der Jever-Werbung ;O))) dann macht sich ein breiter unendlicher
Sandstrand auf mit Wellen wie im Bilderbuch….. holt mich bitte in 2 Monaten
wieder ab, mehr brauch ich nicht zu meinem Glück!! Einsam, blauer Himmel,
blaues Meer, Sandstrand so weit das Auge reicht, keine Menschenseele…. da
juchzt die Wüstenrennmaus in mir!
Wir wandern ein ganzes Stück entlang der ankommenden Wellen,
herrlich, den kalten, harten Sand unter den Füßen, das Wasser ist übrigens
a…..kalt, was auch erklärt, warum hier kein Schwein ist und in der Sonne
bratet.
Wir wandern zurück und es geht weiter die Küste entlang, an
traumhaften kleinen Häuschen vorbei, die direkt am Meer stehen – Herr, lass
Kohle regnen, hier würd ich mich einquartieren mit einem knallroten Jeep vor
der Haustür (eh klar) – wir
beschliessen, diesen Küstenabschnitt müssen wir uns nochmal irgendwann genauer
anschauen! Das Licht wird langsam golden, die Sonne geht unter, ein bisschen
erinnert es mich manchmal an den Big Sur in California….. ;-*
Wir halten noch an ein paar weiteren Punkten, bis es Zeit
wird, einen RV-Park zu suchen. Es ist schon wieder fast 19:30 Uhr, als wir an
einem Campground einchecken wollen, leider haben die nichts mehr frei. Wir
fahren ein Stück zurück, da kriegen wir einen Platz, zwar ohne
Internetconnection, aber wir wollen uns mal wieder im Entzug üben ;O)) deshalb
erscheint dieser Text erst einen Tag später im Blog….
Freitag, 16. September 2011
15. September 2011 Crater Lake und Fahrt nach Bandon Beach
Heut haben wir mal ein bissl ausgeschlafen, Früstück erst um 8 Uhr.... bis wir loskommen wird es dann doch 9:30 Uhr, Mist, ein bissl früher wäre besser gewesen, aber es ist ja schliesslich Urlaub.
Wir biegen noch ab zum Crater Lake, wie der Name schon sagt, einem riesigen Kratersee eines Vulkans. Es herrscht eine ziemlich steife Brise. Die Rundtour rund um den Krater hat doch 55 km, es zeiht sich dann doch ganz nett, wenn man immer wieder austeigt und runterguckt.... aber es sind tolle Blicke auf einen kobaltblauen See mit einem kleinen Vulkanschlot, der an einer Seiter aus dem See ragt. Leider bewölkt es sich, sodass die Farben fehlen. Wir treffen noch auf ein deutsches Paar - die zwei sind die Reiselust pur, unterhalten uns eine Weile - die zwei haben eigentlich das hinter sich bisher, was Michael und ich noch vorhaben - Namibia, Australien, Canada, etc etc... Weiterfahrt Richtung Küste. Die Straße schlängelt sich endlos durch den Wald - Michael fährt tapfer, mir fallen mal wieder die Augen zu und ich dös vor mich hin.... es sind doch gute 300 km zur Küste, die zwischendurch schier endlos erscheinen, aber Michael gibt das Steuer heute nicht aus der Hand....
Gegen späten Nachmittag erreichen wir Bandon by the Beach, nettes Örtchen. Auf dem angepeilten RV-Park ist zwar kein Platz mehr frei, wir dürfen aber auf einer Wiese stehen, zwar ohne Anschlüsse, aber das ist uns eigentlich völlig egal, hauptsache Internetconnection ;O))
Wir fahren in einem WoMo weiter an die berühmte Küste von Bandon - ein Traum in Tüten!! Riesige Felsen ragen aus dem Meer, es ist grad Ebbe, so ist der Strand weitläufig, wir bleiben und lassen die Speicherkarten unserer Kameras glühen, bis es fast stockdunkel ist. Michael hat schon patschnasse Füße inklusive Schuhe, es ist saukalt - ab ins WoMo und erstmal ein Budweiser zum Aufwärmen!!
Zurück am Campground gibts im Restaurant chez Bauml & Andrea Tomatensuppe, danach Fisch und Kartoffelsalat.... ;O))
Wir biegen noch ab zum Crater Lake, wie der Name schon sagt, einem riesigen Kratersee eines Vulkans. Es herrscht eine ziemlich steife Brise. Die Rundtour rund um den Krater hat doch 55 km, es zeiht sich dann doch ganz nett, wenn man immer wieder austeigt und runterguckt.... aber es sind tolle Blicke auf einen kobaltblauen See mit einem kleinen Vulkanschlot, der an einer Seiter aus dem See ragt. Leider bewölkt es sich, sodass die Farben fehlen. Wir treffen noch auf ein deutsches Paar - die zwei sind die Reiselust pur, unterhalten uns eine Weile - die zwei haben eigentlich das hinter sich bisher, was Michael und ich noch vorhaben - Namibia, Australien, Canada, etc etc... Weiterfahrt Richtung Küste. Die Straße schlängelt sich endlos durch den Wald - Michael fährt tapfer, mir fallen mal wieder die Augen zu und ich dös vor mich hin.... es sind doch gute 300 km zur Küste, die zwischendurch schier endlos erscheinen, aber Michael gibt das Steuer heute nicht aus der Hand....
Gegen späten Nachmittag erreichen wir Bandon by the Beach, nettes Örtchen. Auf dem angepeilten RV-Park ist zwar kein Platz mehr frei, wir dürfen aber auf einer Wiese stehen, zwar ohne Anschlüsse, aber das ist uns eigentlich völlig egal, hauptsache Internetconnection ;O))
Wir fahren in einem WoMo weiter an die berühmte Küste von Bandon - ein Traum in Tüten!! Riesige Felsen ragen aus dem Meer, es ist grad Ebbe, so ist der Strand weitläufig, wir bleiben und lassen die Speicherkarten unserer Kameras glühen, bis es fast stockdunkel ist. Michael hat schon patschnasse Füße inklusive Schuhe, es ist saukalt - ab ins WoMo und erstmal ein Budweiser zum Aufwärmen!!
Zurück am Campground gibts im Restaurant chez Bauml & Andrea Tomatensuppe, danach Fisch und Kartoffelsalat.... ;O))
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| Michael kriegt nasse Füße.... |
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| Seesterne bei Ebbe |
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| Bandon Beach |
Donnerstag, 15. September 2011
14.September 2011 Cascade Lakes
Heut haben wir mal richtig ausgeschlafen - Frühstück um 7:30, unser Nachbar, ein passionierte republikanischer Ami-Dauercamper besucht uns und will erstmal wissen, ob wir überhaupt mit unserem WoMo zurecht kommen... nanana!! Also sowas!! Er kennt sich halt in allem perfekt aus - schon klar, wenn man die Blümchen vor seinem Wohnmobil-Linienbus stehen hat und einen Gitterverschlag für die zwei Pudeltölen oder was auch immer das war.... eieiei - der war echt grandios.... am Rückspiegel hing noch das Namensschild, handgeschnitzt - des reizendes Paares....
Wir machen uns auf den Weg zu den Cascade Lakes, plazieren ein WoMo an einem Parkplatz, dann fahren wir zum anderen und machen uns auf den Weg zu einer wunderschönen Wanderung durch den Wald, teilweise mit Blick auf den "Broken Top", einem zusammengebrochenen Vulkan.... wir wandern gute 3,5 Stunden, treffen auf dem Weg mal wieder auf ein paar Amerikaner mit zwei Hunden, die zwei Michaels sind schnell mit ihm am politisieren, Andrea und ich sind schmückendes Beiwerk, ich hab ihn leider kaum verstanden... hier herrscht ein Slang sondergleichen....
Eigentlich wollten wir im Lake Todd noch schwimmen, aber die Luft war doch schon ziemlich frisch, dass wir direkt zum Auto sind. Wir fahren noch zum Sparks Lake, einfach ein bissl gucken.... danach holen wir unser WoMo und fahren noch den ein oder anderen Spot an, bis wir uns aufmachen zum Campground, es liegen immerhin noch 70 km vor uns und die Sonne sinkt schon in die Abendstimmung....
Netter Campground in Crescent - MIT Wifi - ganz wichtig. Wir braten noch Steaks mit Böhnchen, dann noch "Büroarbeit" und fertig für heut....
Wir machen uns auf den Weg zu den Cascade Lakes, plazieren ein WoMo an einem Parkplatz, dann fahren wir zum anderen und machen uns auf den Weg zu einer wunderschönen Wanderung durch den Wald, teilweise mit Blick auf den "Broken Top", einem zusammengebrochenen Vulkan.... wir wandern gute 3,5 Stunden, treffen auf dem Weg mal wieder auf ein paar Amerikaner mit zwei Hunden, die zwei Michaels sind schnell mit ihm am politisieren, Andrea und ich sind schmückendes Beiwerk, ich hab ihn leider kaum verstanden... hier herrscht ein Slang sondergleichen....
Eigentlich wollten wir im Lake Todd noch schwimmen, aber die Luft war doch schon ziemlich frisch, dass wir direkt zum Auto sind. Wir fahren noch zum Sparks Lake, einfach ein bissl gucken.... danach holen wir unser WoMo und fahren noch den ein oder anderen Spot an, bis wir uns aufmachen zum Campground, es liegen immerhin noch 70 km vor uns und die Sonne sinkt schon in die Abendstimmung....
Netter Campground in Crescent - MIT Wifi - ganz wichtig. Wir braten noch Steaks mit Böhnchen, dann noch "Büroarbeit" und fertig für heut....
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| Blick auf den Broken Top |
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| wilde Lupinen |
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| South Sister |
Mittwoch, 14. September 2011
13. September 2011 happy driving day II
Die Nacht war unruhig, Michael musste sich das Abendessen aus dem Steakhouse leider nochmal durch den Kopf gehen lassen..... gut, dass die Wege in einem WoMo so kurz sind... schade um's Steak! Und vor allem das leckere Sundae zum Nachtisch!!
Wir stehen um ca. 7:30 auf, wollen so früh es geht losfahren, gute 700 km sollten wir heute schaffen. Kurzer Zwischenstopp am Walmart, nicht dass das Bud ausgeht.... Michael fährt tapfer die ersten vielen Stunden, dann wechseln wir nach kurzem Haxen austrecken und weiter geht's... ich übernehm das Steuer und mir fallen schier die Augen zu.... irgendwie gehts aber doch, die Painted Hills warten auf uns.... wir kommen im warmen Abendlicht dort an, unglaublich schöne Hügellandschaft in Gold- und Rottönen, karg bis oben hin.... Foto folgt, was soll ich gross erklären!
Wir müssen leider weiter, auf den letzten Kilometern bin ich dann wieder fit, bis wir gegen 20 Uhr den Campground in Prineville erreichen. Gut dass wir über eine Zeitzone gefahren sind, so haben wir heute eine Stunde gewonnen, jetzt sind es wieder 9 Stunden Differenz zu Good Old Germany...
Bauml lässt's sich nicht nehmen, noch zu kochen, wir zwei müssen erstmal dringens unter die Dusche, aber erst noch ein Feierabend-Budweiser ;O))
Wir stehen um ca. 7:30 auf, wollen so früh es geht losfahren, gute 700 km sollten wir heute schaffen. Kurzer Zwischenstopp am Walmart, nicht dass das Bud ausgeht.... Michael fährt tapfer die ersten vielen Stunden, dann wechseln wir nach kurzem Haxen austrecken und weiter geht's... ich übernehm das Steuer und mir fallen schier die Augen zu.... irgendwie gehts aber doch, die Painted Hills warten auf uns.... wir kommen im warmen Abendlicht dort an, unglaublich schöne Hügellandschaft in Gold- und Rottönen, karg bis oben hin.... Foto folgt, was soll ich gross erklären!
Wir müssen leider weiter, auf den letzten Kilometern bin ich dann wieder fit, bis wir gegen 20 Uhr den Campground in Prineville erreichen. Gut dass wir über eine Zeitzone gefahren sind, so haben wir heute eine Stunde gewonnen, jetzt sind es wieder 9 Stunden Differenz zu Good Old Germany...
Bauml lässt's sich nicht nehmen, noch zu kochen, wir zwei müssen erstmal dringens unter die Dusche, aber erst noch ein Feierabend-Budweiser ;O))
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| Painted Hills |
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| Painted Hills |
Dienstag, 13. September 2011
12. September 2011 Weiterfahrt bis Twinfalls
Heut morgen sehr früh raus, 6 Uhr aufstehen, wir wollten vielleicht noch ein paar Wildtiere sehen. Um 6:30 Uhr Abfahrt, eine Elchkuh tut uns direkt vor dem Campground den Gefallen, in der Wiese zu stehen, ein Pronghorn noch beim Grasen ein Stück weiter, das war es aber auch schon. Wir fahren direkt weiter ins "Kalenderblatt" zur Mormon Row - ein paar Fotografen stehen schon in der Wiese, Michael reiht sich ein.... ich überlasse Michael das Kalenderblatt - es ist ein wunderschöner Morgen, mit Wolken schräg über die Tetons, die Mormonenstadel im Vordergrund, alles im allerersten Morgenlicht - sehr, sehr schön - ich sag ja, man steht förmlich IM Kalender.... Ich mach inzwischen ein paar Fotos von Gräsern in der Morgensonne, ich denke mal, ein paar Trauerkarten gibt's allemal...
Nach getaner Arbeit machen Andrea und Bauml Pancakes in ihrem WoMo, gut gestärkt machen wir uns auf den Weg Richtung Twinfalls, es geht wieder gen Westen. Gute 400 km schaffen wir heute, nach einem Stopp und Abfahren des Scenic Loops bei "Craters of the Moon", geb ich das Steuer ab, nachdem ich gefühlte Stunden nur geradeaus durch Idaho gefahren bin.... wenn 4 Kurven drin waren, ist es viel!! Wenn man dabei eh schon ein wenig müde ist, wirds grausam.... Die Craters of the Moon sind eine faszinierende Lavalandschaft, alles schwarz in den skurrilsten Formen.
Michael übernimmt danach das Steuer, es geht noch ca. 130 km weiter geradeaus.... uaaaahhh, da fallen mir auch schon die Augen zu ubnd befinde mich im Reich der Träume ;O)
In Twinfalls checken wir auf dem Campground ein, fahren gleich weiter, um die Shoshone Wasserfälle anzuschauen, den "Niagarafällen des Westens"... sehr, sehr schön! Danach knurrt der Magen und wir machen eine ordentliche Portion Fleisch im Steakhaus nieder - bei OCTOBERFESTBEER!!! - noch Fragen?
Nach getaner Arbeit machen Andrea und Bauml Pancakes in ihrem WoMo, gut gestärkt machen wir uns auf den Weg Richtung Twinfalls, es geht wieder gen Westen. Gute 400 km schaffen wir heute, nach einem Stopp und Abfahren des Scenic Loops bei "Craters of the Moon", geb ich das Steuer ab, nachdem ich gefühlte Stunden nur geradeaus durch Idaho gefahren bin.... wenn 4 Kurven drin waren, ist es viel!! Wenn man dabei eh schon ein wenig müde ist, wirds grausam.... Die Craters of the Moon sind eine faszinierende Lavalandschaft, alles schwarz in den skurrilsten Formen.
Michael übernimmt danach das Steuer, es geht noch ca. 130 km weiter geradeaus.... uaaaahhh, da fallen mir auch schon die Augen zu ubnd befinde mich im Reich der Träume ;O)
In Twinfalls checken wir auf dem Campground ein, fahren gleich weiter, um die Shoshone Wasserfälle anzuschauen, den "Niagarafällen des Westens"... sehr, sehr schön! Danach knurrt der Magen und wir machen eine ordentliche Portion Fleisch im Steakhaus nieder - bei OCTOBERFESTBEER!!! - noch Fragen?
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